
Bildungsdirektion Salzburg
Krisenrelevante Instrumente
Im Rahmen des Schwerpunktes „Sichere Schulen“ finden an öffentlichen und privaten Schulen jährliche Übungen im Bereich Sicherheit und Notfall, wie Evakuierung, Cyberattacken und Blackout statt.
Das satellitengestützte Warnsystem „School-Alert“ informiert Lehrkräfte, Eltern und Einsatzorganisationen binnen Sekunden über Gefahrenlagen. In jeder Bildungsregion arbeiten die Schulstandorte in ihren Krisenteams mit Sicherheitsbehörden und Partnern an ihren Präventions- und Notfallplänen unter Berücksichtigung der Schulgemeinschaft und ihres Umfeldes. Die gemeinsam mit Bundesheer, Landesfeuerwehrverband und Rotem Kreuz organisierten Jugend-Miliztage geben jungen Menschen Einblick in Wehr- und Zivildienste und fördern so das freiwillige Engagement für den Staat.
Bedeutung für die Sicherheitsarchitektur
Indem sie die Wissensvermittlung und die Anbahnung von Urteilsfähigkeit und praktischer Krisenroutine forciert, bereitet die Bildungsdirektion den Boden für Salzburgs geistige Landesverteidigung. Jede Train-the-Teacher-Fortbildung, jede Schulübung und jede Unterrichtseinheit in Medienkunde oder Kritischen Denken trägt dazu bei, dass eine Generation heranwächst, die Verantwortung als Privileg begreift und im Ernstfall besonnen handelt. So reicht der Einfluss der Bildungsinstitutionen mit Unterstützung anderer Sozialisationsinstanzen wie Familie, Peers, Vereine weit über Klassenzimmer hinaus: Sie formen stabile demokratische Strukturen, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und machen Salzburg langfristig krisenfester.
Leitung und Schlüsselperson
Bildungsdirektor HR Dipl. Päd. Rudolf Mair
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