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Österreichisches Rotes Kreuz

Krisenrelevante Instrumente:

Rettungs- und Krankentransportdienst

Mit 148 bodengebundenen Rettungs- und Notarztfahrzeugen, vier Flugrettungsstützpunkten, bis zu fünf Notarzthubschraubern, einer Blackout-sicheren Leitstelle und Blackout-sicheren Dienststellen gewährleistet das Rote Kreuz den Rettungs- und Krankentransportdienst im gesamten Bundesland Salzburg rund um die Uhr – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.


First Responder:innen

Rund 100 First Responder:innen des Rotes Kreuzes verkürzen die Zeit zwischen einem Notfall und dem Eintreffen der Rettungskräfte. Dabei handelt es sich um ehrenamtliche professionell ausgestattete Rettungs- bzw. Notfallssanitäter:innen, die in unmittelbarer Nähe zum Notfallort wohnen oder arbeiten. Sie werden parallel zum regulären Rettungsdienst alarmiert und sind aufgrund ihrer geografischen Nähe oft schneller vor Ort.


Blutspendedienst

Das Rote Kreuz ist für die Aufbringung und Versorgungssicherheit des Bundeslandes Salzburg mit Blutkonserven zuständig. Regelmäßige Abnahmetermine in der Blutspendezentrale in der Stadt Salzburg sowie viele mobile Blutspende-Aktionen im gesamten Bundesland sichern die Versorgung mit Blutkonserven.


Katastrophenhilfsdienst (KHD)

Der Katastrophenhilfsdienst des Roten Kreuzes untersteht dem Landesrettungskommando und ist sowohl auf Landes- als auch auf Bezirksebene organisiert. Es umfasst mehrere Sondereinheiten für die Einsatz- und Führungsunterstützung, wie z.B. eine Hilfseinheit für die Trinkwasseraufbereitung, eine Logistikstaffel, einen Fernmeldetrupp, eine mobile Beleuchtungseinheit, eine Suchhundestaffel und das Kriseninterventionsteam.

Das Landesrettungskommando ist in eine Stabsstruktur mit den Stabsabteilungen 1 bis 7 gegliedert.


Psychosoziale Notfallversorgung & Krisenintervention

Rund 134 freiwillige Mitarbeiter:innen des Kriseninterventions-Teams des Roten Kreuzes leisten psychosoziale Erste Hilfe für Angehörige und Betroffene von Notfällen. Ziel ist es, psychischen Belastungen frühzeitig entgegenzuwirken, Betroffene in einer emotionalen Ausnahmesituation zu stabilisieren und handlungsfähig zu machen. Das Kriseninterventions-Team ist Teil des Katastrophenhilfsdienstes des Roten Kreuzes.

Darüber hinaus stehen den Einsatzkräften im Rettungsdienst 71 Peers zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Kolleg:innen aus dem gleichen Berufsfeld, die für diese Rolle speziell geschult werden. Sie können aufgrund fachspezifischer Erfahrungen mit belastenden oder traumatischen Einsätzen sowie ihrer Ausbildung die Situation der Betroffenen besonders gut einschätzen, erkennen dadurch frühzeitig Belastungen und bieten Entlastung. Diese Peers sind Teil des Rettungs- und Krankentransportdienstes. Darüber hinaus gibt es 47 weitere Peers in den Bereichen Migration, Pflege und Betreuung sowie der Krisenintervention.


Bedeutung für die Sicherheitsarchitektur

Das Rote Kreuz schlägt die Brücke zwischen individueller Nothilfe und staatlichem Krisenmanagement, indem es die medizinische Erstversorgung sicherstellt, psychosoziale Betreuung leistet und Bevölkerungs­gruppen durch Initiativen wie dem Team Österreich bei der Selbst- und Nachbarschaftshilfe unterstützt.  Es entlastet andere Blaulichtorganisationen sowie das Gesundheitssystem als insgesamt gleichermaßen. So wirkt es nicht nur als Lebensretter im Augenblick, sondern als strategischer Partner der zivilen Landesverteidigung und unentbehrlicher Verstärker aller vier ULV-Säulen.



Leitung und Schlüsselpersonen

Präsident Dr. Werner Aufmesser | Landesrettungskommandant ad interim Clemens Ebster | Landesgeschäftsführerin MMMag. Sabine Tischler



Website

www.roteskreuz.at/salzburg/salzburg-stadt/home



Foto 1:  Präsident Dr. Werner Aufmesser (c) Marco Riebler

Foto 2:  Landesrettungskommandant a.i. Clemens Ebster (c) Rotes Kreuz Salzburg

Foto 3:  Landesgeschäftsführerin Sabine Tischler (c) Marco Riebler



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