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SN Saal: Enquete „Bedrohungen und Extremismus in Österreich – was geht mich das an?“

Die von der GLS Salzburg und Bildungsdirektion Salzburg organisierte Enquete ist auf enormes Interesse gestoßen und war mit 270 Teilnehmenden aus Schulen, Schulleitungen, Politik, Verwaltung und Wirtschaft äußerst gut besucht.


Vortragende:

„Bedrohungen in und für Österreich“ – Dr. Peter Vorhofer, Sicherheitsberater der österreichischen Bundesregierung

„Extremismus in Österreich“ - Dr.in Silvia Mayer, stv. Direktorin der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst


Podiumsteilnehmende zur Relevanz für Salzburg:
Prof. Dr. Wolfgang Buchberger (PH Salzburg), Prof. Mag.a Martina Handlechner-Burger (MS Obertrum), Direktor MMag. Thomas Hauer (HAK Zell am See), HR Mag. Anton Lettner (Bildungsdirektion Salzburg), Dr.in Mayer, Landespolizeidirektor Dr. Bernhard Rausch, Militärkommandant Bgdr. Mag. Peter Schinnerl, Dr. Vorhofer


Moderation: 

stv. SN-Chefredakteur Alexander Purger


Motivation:

Österreich blieb in den letzten Jahrzehnten von großen Katastrophen und schweren Krisen, Kriegen, Lieferketten-Störungen und Cyber-Attacken weitestgehend verschont und hat sich darauf eingerichtet.
Die GLS Salzburg verfolgt das Ziel, die in der Bevölkerung spürbare positive Einstellung zur proaktiven Bewahrung des Friedens zu vertiefen bzw. in der Bevölkerung bewusst zu machen, dass jahrzehntelang genossene Lebensqualität und demokratische Freiheiten keine Güter zum Nulltarif sind und jede*r Einzelne gefordert ist, einen Beitrag zu leisten. Mit solchen Veranstaltungen will die GLS die dazu erforderlichen Informationen liefern, um die Resilienz der österreichischen Gesellschaft primär durch Vernetzung zu fördern.
Die Bildungsdirektion fördert die Demokratiebildung in der Lehrplangestaltung und die Extemismusbekämpfung in den Schulen durch konkrete Unterstützungsangebote, Medienpakete und Unterrichtsmaterial. Gemeinsame Veranstaltungen wie diese mit Teilnahme der Lehrenden im Rahmen der Weiterbildung tragen zur Verbreitung des Wissens bei.


Enquete:

Europa hat Bildung und Energie als zwei strategische Vorteile und das Konzept Sicherheit ist neu zu bewerten. Die Bundesregierung hat mit der aktuellen Sicherheitsstrategie reagiert.

Angesichts der weltweiten Zeitenwende ist den Anstrengungen der Verteidigung eine Top-Priorität zuzuweisen.
Globale Entwicklungen wie die aktuelle dauern erfahrungsgemäß 20 bis 30 Jahre.

Die Relevanz von Extremismus in Österreich ist groß, wie die Anschlagsplanungen gegen das Konzert von Taylor Swift in Wien im August 2024 als auch der Anschlagsversuch in München mit Bezug zu Salzburg im September 2024 eindringlich zeigten. Die Extremismusprävention kann nur gesamtgesellschaftlich bzw. gemeinsam bewältigt werden. Bei dieser Prävention sind Schulen wichtige Orte, wo Aufklärung, Prävention und Früh-Erkennung extremistischer Tendenzen stattfinden.

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